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Essen und Trinken in Georgien

Die georgische Küche ist regional geprägt, würzig und überraschend vegetarisch-freundlich. Dazu kommt eine Weintradition, die in Qvevri-Tonkrügen seit Jahrtausenden lebt. Wer hierherkommt, isst und trinkt fast immer besser als gedacht.

Georgische Küche mit Chatschapuri, Chinkali und Wein
Essen und Trinken: Chatschapuri, Chinkali, Wein

Klassiker, die du probieren solltest

  • Chatschapuri - Käsefladen in regionalen Varianten, der bekannteste aus Adscharien.
  • Chinkali - gefüllte Teigtaschen, traditionell mit Fleisch, am Stiel gegessen.
  • Pkhali - kleine Walnuss-Gemüse-Röllchen, oft mit Granatapfel garniert.
  • Mzwadi - georgischer Spieß, über Rebholz gegrillt.
  • Lobio - Bohneneintopf, oft in Tongefäß serviert.
  • Adschapsandali - Sommer-Auberginenragout.

Walnüsse und Kräuter

Walnüsse sind in vielen Saucen, Dips und Vorspeisen präsent. Frische Kräuter wie Estragon, Koriander und Petersilie liegen oft als Bund auf dem Tisch - dazugreifen.

Wein und Qvevri

Georgien zählt zu den ältesten Weinregionen der Welt. Besonders prägend ist die Qvevri-Methode: Wein vergärt in großen, eingegrabenen Tonkrügen. Bernstein-Weine aus Rkatsiteli oder Mtsvane sowie tiefer Saperavi gehören zu den charakterstärksten Stilen.

Supra - die Tafel

Eine traditionelle Supra ist mehr als ein Essen - mit Tamada, Trinksprüchen und Stunden an Tisch. Wer eingeladen wird, plant Zeit ein und trinkt langsam.

Chacha, der georgische Tresterbrand, hat es in sich. Vorsicht beim Begrüßungs-Shot.

Für Vegetarier

Die Auswahl ist groß. Pkhali, Lobio, Adschapsandali, eine Vielzahl an Salaten und Brot-Variationen lassen kaum Wünsche offen. Vegan wird etwas anspruchsvoller, ist in Tiflis aber gut möglich.

Häufige Fragen

Chatschapuri und Chinkali als Klassiker, dazu Pkhali als typische Vorspeise. In Kachetien lohnt sich ein Mzwadi vom Rebholz-Grill.

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